Unter einer Materialcharge versteht man eine definierte Menge eines Rohstoffs oder Vorprodukts, die unter identischen Bedingungen hergestellt oder angeliefert wurde. Eine Produktcharge hingegen bezeichnet eine bestimmte Menge eines Endprodukts, die in einem zusammenhängenden Fertigungsprozess produziert wurde. Beide Chargenarten werden eindeutig gekennzeichnet, um ihre Herkunft und Verarbeitungsschritte lückenlos nachvollziehen zu können.

Die Chargenerfassung nimmt in produzierenden Unternehmen eine Schlüsselrolle ein, wenn es um Qualitätssicherung, Rückverfolgbarkeit und Prozessoptimierung geht. Im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung wird die präzise und automatisierte Erfassung von Chargen immer wichtiger. Moderne Technologien ermöglichen eine lückenlose Dokumentation sämtlicher relevanter Informationen und bieten zahlreiche Vorteile für Unternehmen, die ihre Produktionsprozesse zukunftssicher gestalten möchten.

Im näheren Detail bedeutet Chargenerfassung: die eindeutige Identifikation und Dokumentation von Material- oder Produktchargen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Jeder Charge wird dabei eine einzigartige, eindeutige Nummer zugeordnet, die Informationen wie Herkunft, Produktionszeitpunkt, verwendete Rohstoffe und Prozessparameter enthält. Die digitale Erfassung dieser Daten bildet die Grundlage für eine effiziente und transparente Produktion, da sie eine lückenlose Rückverfolgbarkeit ermöglicht. Gerade in regulierten Branchen wie der Lebensmittel-, Pharma- oder Medizintechnikindustrie ist diese Rückverfolgbarkeit nicht nur ein Wettbewerbsvorteil, sondern eine gesetzliche Notwendigkeit. Im Falle von Reklamationen oder Rückrufen können betroffene Chargen schnell identifiziert und isoliert werden, wodurch sich wirtschaftliche Schäden und Imageschäden minimieren lassen.

Durchgängig und Digital: Chargenerfassung mit tetys

Die Digitalisierung Ihrer Chargenerfassung trägt maßgeblich zur Effizienzsteigerung bei. Durch den Einsatz von Barcodes, RFID-Technologie oder mobilen Endgeräten werden Daten automatisiert und in Echtzeit erfasst. Dadurch sinkt die Fehleranfälligkeit manueller Eingaben erheblich und Arbeitsabläufe werden beschleunigt. Die Integration der Chargenerfassung im tetys-MES sorgt dafür, dass alle relevanten Informationen zentral verfügbar sind und jederzeit ausgewertet werden können:

Eine Lieferantencharge unterschreitet Ihre Ansprüche und Sie suchen die Punkte in Ihrem Prozess, an denen das betroffene Material bzw. die Materialcharge verwendet wurde?
Die Vorwärtsanalyse ab Materialeingang ermöglicht Ihnen eine fokussierte Suche nach den kritischen Stellen.

Einer Ihrer Kunden benötigt detaillierte Angaben zu einer spezifischen Lieferung von Fertigteilen? Wann und wo wurde diese gefertigt, und welche Produktions- bzw. Materialchargen sind betroffen?
In einer Rückwärtsanalyse ab Warenausgangslieferung problemlos nachvollziehbar sowie im nötigen Detailgrad darstell- und kommunizierbar.

Unsere tetys-Chargenerfassung ist genau hierfür durch Konfiguration (nicht: Programmierung) auf Ihren individuellen Prozess im System einstellbar.
So wird die Planung und Steuerung Ihrer Lieferkette durch die exakte Dokumentation der Chargeninformationen erheblich verbessert. Sie können darüber hinaus Ihre Lagerbestände optimieren, Ausschuss minimieren und die Materialverwendung gezielt steuern. Nicht zuletzt bilden Sie mit uns rechtzeitig eine nachhaltige Grundlage für die wachsenden regulatorischen Ansprüche an eine durchgängig nachvollziehbare Lieferkette. Die tetys begleitet bereits heute diverse Ihrer Kunden auf dem Weg zur Erfüllung des digitalen Produktpasses für deren Erzeugnisse. Profitieren auch Sie hier von unserer Expertise.

Um die genannten Herausforderungen bei der Einführung digitaler Chargenerfassungslösungen erfolgreich zu meistern, bieten wir interessierten Unternehmen eine ganzheitliche Begleitung an. Unser Leistungsspektrum umfasst sowohl die Bereitstellung passender Softwarelösungen als auch umfassende Dienstleistungen – von der Analyse und Prozessdefinition über die Systemintegration bis hin zur Mitarbeiterschulung und kontinuierlichen Optimierung. Dabei legen wir besonderen Wert auf eine reibungslose Integration zwischen ERP-, MES-Systemen und Produktionsmaschinen, gewährleisten höchste Standards bei Datenqualität und -sicherheit und sorgen dafür, dass alle Beteiligten optimal auf die neuen Technologien vorbereitet werden. So erhalten Unternehmen eine maßgeschneiderte Lösung, die exakt auf ihre individuellen Anforderungen abgestimmt ist und einen nachhaltigen Mehrwert schafft.

Insgesamt ist die Chargenerfassung weit mehr als eine reine Pflichtaufgabe. Sie stellt einen strategischen Hebel für Qualität, Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit dar. Die Digitalisierung dieses Prozesses ermöglicht es produzierenden Unternehmen, Transparenz zu schaffen, Kosten zu senken und regulatorische Anforderungen sicher zu erfüllen.

Zögern Sie nicht, uns Ihre spezifischen Fragen und Anliegen mitzuteilen. Unsere Experten begleiten Sie gerne von Ihrer individuellen Ausgangslage bis zur optimierten Anwendung.
Wir freuen uns auf Ihre Anfragen zum Thema!die eigene Produktion auf das nächste Level zu heben.

Was haben E-Coli-Bakterien in der Wurst, die verschluckbaren Kleinteile am Kinderspielzeug und die Risse im Fahrradhelm gemeinsam?

Alles sind Produktrückrufe! Negative Presse und Verlust von Vertrauen beim Konsumenten inklusive.

Das bleibt in Erinnerung und brennt sich ein! Wer erinnert sich nicht noch an die explodierenden Samsung Smartphones? Das Ganze ist schon 9 Jahre her und trotzdem fiel es mir direkt wieder ein.

In der Produktion müssen Kosten gespart werden und alles so schnell und günstig wie möglich hergestellt werden, damit man mit der Konkurrenz mithalten kann und nicht untergeht. Aber sollten wir nicht lieber umdenken und gerade deswegen den Fokus auf Qualität setzen?
Made in Germany galt lange als DAS Qualitätsmerkmal. Und gerade heute, wo es gefühlt zur Seltenheit gehört, wenn etwas noch Made in Germany ist, sollten wir auf die Qualität dieser Produkte umso mehr Acht geben!

Die Anforderungen an produzierende Unternehmen werden immer mehr: kürzere Lieferzeiten, gesetzliche Vorgaben und steigende Erwartungen beim Kunden. Da wird ein professionelles Qualitätsmanagement zum entscheidenden Erfolgsfaktor in Sachen Wettbewerb und Zukunftssicherheit eines Unternehmens.

Was versteht man unter Qualitätsmanagement in der Produktion?

Qualitätsmanagement umfasst alles, was dazu beitragen kann Produkte und Prozesse kontinuierlich zu verbessern. In der Produktion umfasst das Ausschussreduzierung, Fehler vermeiden und ein Erhöhen der Kundenzufriedenheit. Das gelingt nur, wenn man von der Auftragserteilung, über die Rohstoffbeschaffung, bis hin zur Auslieferung jeden Schritt und Ablauf plant, überwacht und kontrolliert. Das gelingt einem natürlich am besten mit der entsprechenden Software.

 Die wichtigsten Gründe in Qualitätsmaßnahmen zu investieren

  1. Höhere Kundenzufriedenheit und Stärkung des Markenimages
    Nach meiner Einleitung erklärt sich dieser Punkt fast von allein. Kunden erwarten fehlerfreie, langlebige und zuverlässige Produkte. Erfüllt man diese Erwartungen (oder übertrifft sie sogar) schafft man Vertrauen und bindet Kunden dauerhaft an das Unternehmen. Zufriedene Kunden kaufen mehr und empfehlen weiter. So sorgen sie für einen stabilen Umsatz und stärkt das Markenimage.
  2. Kosteneinsparung durch weniger Ausschuss und Nacharbeit
    Fehler verursachen hohe Kosten. Ob durch Ausschuss, Nacharbeit, Rückruf oder verspätete Lieferung. Man spart also Geld, Zeit und Material, wenn man mit Hilfe eines wirksamen Qualitätsmanagement Fehler frühzeitig erkennt, oder sogar verhindert. Es gibt heute viele kluge Softwarelösungen für und gerade in der Verhinderung von Fehlern spielt K.I. eine immer größer werdende Rolle.
  3. Erfüllung gesetzlicher Anforderungen und Wettbewerbsvorteile
    In der Industrie gelten zahlreiche Vorschriften und Normen. Mit einem guten System kann man diese Anforderungen sicher erfüllen und Rückrufaktionen oder Bußgelder vermeiden. Und auch die Kunden und Partner verlangen immer öfter Nachweise über die Qualität. Besonders zertifizierte Qualitätsmanagementsysteme wie z.B. eine ISO-Zertifizierung sind in einigen Branchen Vorrausetzungen, um überhaupt am Markt teilnehmen zu können! Ein besserer Nachweis, dass man Wert auf Qualität und Zuverlässigkeit setzt gibt es nicht.  So verschafft man sich einen klaren Wettbewerbsvorteil!
  4.  Effizientere Prozesse und höhere Produktion
    Mit Hilfe von Qualitätsmanagement schafft man für standardisierte Prozesse und Abläufe und damit für mehr Transparenz. Das erleichtert zum einen das Arbeiten, aber es beschleunigt die Produktion und erhöht die Effizienz.  So kann man nicht nur Fehler schneller erkennen und beheben, sondern auch Verbesserungspotenziale entdecken und umsetzen.
  5. Stärkere Mitarbeiterbeteiligung und bessere Fehlerkultur
    Durch die neuen Prozesse und höhere Transparenz können Mitarbeiter sich mehr einbringen. Das fördert eine allgemeines Qualitätsdenken und eine offene, konstruktive Fehlerkultur. Dadurch wird das miteinander gefördert und man ist für die Zukunft gut aufgestellt.

Fazit: Qualität ist kein Zufall – sondern das Ergebnis gezielter Investitionen

Die Anforderungen an produzierende Unternehmen sind heute sehr anspruchsvoll und vielfältig. Kunden erwarten fehlerfreie Produkte nach höchsten Standards, angemessene Kosten, alles Termintreu und am besten nachhaltiges Wirtschaften. Und die Unternehmen stehen unter dem Druck all das zu liefern, aber dabei effizient zu sein und Kosten zu sparen. An der Stelle wird deutlich: Qualitätsmanagement ist kein „nice-to-have“ sondern ein zentraler Baustein für langfristigen Unternehmenserfolg.

Investitionen in Qualitätsmaßnahmen zahlen sich mehrfach aus: Sie helfen Fehlerquellen zu minimieren und Ausschuss und Nacharbeit zu reduzieren. Das steigert Kosten und steigert die Effizienz der kompletten Wertschöpfungskette. Das schafft Vertrauen und stärkt das Markenimage.

Qualitätsmanagement fördert auch eine offene Fehlerkultur und damit auch die Beteiligung der Mitarbeiter. Durch Erfahrungen und Ideen kommt es zu Innovationen und kontinuierlicher Verbesserung. Moderne Softwarelösungen können dabei unterstützen Qualitätsdaten in Echtzeit zu erfassen, auszuwerten und gezielte Maßnahmen abzuleiten. Das ist ein Vorteil für alle, die agil und zukunftsorientiert handeln möchten.

Ein weiterer positiver Effekt ist, dass ein strukturiertes Qualitätsmanagement helfen kann gesetzliche und regulatorische Anforderungen zu erfüllen und Risiken wie Produktionsrückruf und Imageschäden zu minimieren. Investitionen sind daher keine kurzfristigen Ausgaben, sondern eine nachhaltige Strategie, um das Unternehmen für kommende Herausforderungen zu rüsten.

Wer heute in Qualität investiert, legt den Grundstein für den Erfolg von morgen.

Die industrielle Produktion steht heute mehr denn je unter dem Druck, flexibel, effizient und transparent zu agieren. Manufacturing Execution Systeme (MES) sind dabei das Rückgrat der modernen Fabrik. Sie verbinden die betriebswirtschaftliche Planungsebene (ERP) mit der operativen Fertigung und ermöglichen so eine durchgängige Digitalisierung und Steuerung der Produktionsprozesse. MES-Systeme erfassen, analysieren und steuern sämtliche relevanten Produktionsgänge in Echtzeit. Das Ziel: maximale Transparenz, optimierte Abläufe und eine nachhaltige Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit.

Während ERP-Systeme den groben Rahmen für die Produktionsplanung liefern, übernimmt das MES die Feinplanung und Steuerung der Fertigung. Hier werden Fertigungsaufträge nicht nur grob terminiert, sondern unter Berücksichtigung realer Ressourcen, aktueller Maschinenzustände, Materialverfügbarkeiten und Personalressourcen präzise eingeplant. Die Feinplanung ist das Bindeglied zwischen Planung und Ausführung: Sie sorgt dafür, dass Produktionsaufträge optimal auf Maschinen und Schichten verteilt werden, Durchlaufzeiten minimiert und Liefertermine eingehalten werden können. Moderne MES-Lösungen wie unser tetys-MES bieten dabei eine ganzheitliche Betrachtung: Sie integrieren alle Planungsfunktionalitäten, Materialwirtschaft und Ressourcenmanagement in einem System und ermöglichen so eine lückenlose, digitale Fertigungssteuerung.

Der MES-Leitstand

Im Zentrum der Feinplanung steht der MES-Leitstand, auch als digitale Plantafel bezeichnet. Er fungiert als Schaltzentrale der Produktion und visualisiert alle relevanten Fertigungsprozesse, Ressourcen und deren Abhängigkeiten. Die digitale Plantafel von tetys etwa erlaubt es, neue Aufträge optimiert einzuplanen und sofort die Konsequenzen von Veränderungen zu erkennen. Sie bildet die gesamte Fertigung transparent ab – vom Auftragseingang bis zur Auslieferung. Dabei werden alle Maschinen, Werkzeuge, Materialien und Personalressourcen in Echtzeit überwacht und gesteuert. Die Plantafel ist somit das zentrale Steuerungsinstrument, um Komplexität zu beherrschen und schnell auf Abweichungen reagieren zu können.

Eine der größten Stärken des MES-Leitstands ist die Visualisierung. Moderne Systeme wie tetys setzen auf intuitive Gantt-Diagramme und graphische Oberflächen, die den aktuellen Ist-Zustand der Produktion dem geplanten Soll-Zustand gegenüberstellen. Auf einen Blick werden Engpässe, Verzögerungen oder Überlastungen sichtbar. Der Soll-Ist-Vergleich umfasst dabei nicht nur Mengen und Termine, sondern auch Maschinenzustände, Materialbestände und Qualitätsdaten. So können Planer und Produktionsverantwortliche sofort erkennen, wo Handlungsbedarf besteht, und gezielt eingreifen. Diese Transparenz ist entscheidend, um die Produktion effizient zu steuern und flexibel auf Veränderungen zu reagieren.

Ein weiterer Vorteil moderner MES-Leitstände ist die Möglichkeit, individuelle Optimierungskriterien zu definieren und die Feinplanung entsprechend zu konfigurieren. Unternehmen können beispielsweise Rüstzeiten, Durchlaufzeiten, Kapazitätsauslastung, Liefertermintreue oder Personalkosten als Prioritäten setzen – je nach strategischer Ausrichtung und aktuellen Herausforderungen. Das System von tetys erlaubt es, die Einplanung von Fertigungsaufträgen nach eigenen Anforderungen zu gestalten und effektive Rüstoptimierung zu integrieren. Durch kontinuierliche Engpassauswertung werden potenzielle Flaschenhälse frühzeitig erkannt und können proaktiv entschärft werden. So wird die Feinplanung zum maßgeschneiderten Werkzeug für die Produktionsoptimierung.

Die Fertigung ist ein dynamisches Umfeld – Störungen, Materialengpässe oder kurzfristige Auftragsänderungen sind an der Tagesordnung. Der MES-Leitstand fungiert hier als flexibler Werkzeugkasten: Planer können mit wenigen Klicks auf Änderungen reagieren, Aufträge per Drag & Drop verschieben oder alternative Maschinen und Ressourcen einplanen. Das System simuliert die Auswirkungen dieser Änderungen sofort und zeigt, wie sich die Anpassungen auf andere Aufträge und den Gesamtplan auswirken. So bleibt die Produktion auch bei unvorhergesehenen Ereignissen handlungsfähig und termintreu. Die Möglichkeit, Szenarien zu simulieren und verschiedene Alternativen zu vergleichen, machen den Leitstand zu einem unverzichtbaren Instrument für eine agile Fertigungssteuerung.

Neben der operativen Steuerung bietet der MES-Leitstand umfassende Auswertungs- und Reporting-Funktionen. Systeme wie tetys stellen alle relevanten Produktionskennzahlen (KPIs) in übersichtlichen Dashboards zur Verfügung: von der Maschinenverfügbarkeit über Schichtberichte und Durchlaufzeiten. Analysen und Berichte ermöglichen es, Schwachstellen zu identifizieren, Optimierungspotenziale zu erkennen und anhand derer fundierte Entscheidungen zu treffen. Drilldown-Funktionen erlauben es, von der Gesamtübersicht bis zur Detailauswertung einzelner Aufträge oder Maschinen zu gelangen. So wird der Leitstand nicht nur zum Steuerungs-, sondern auch zum Analyse- und Verbesserungswerkzeug.

Der MES-Leitstand ist das Herzstück der digitalen Fertigungssteuerung. Er verbindet die Vorteile einer durchgängigen Digitalisierung in Form von maximaler Transparenz, Flexibilität und Effizienz. Durch die Integration aller relevanten Informationen, die Möglichkeit zur individuellen Optimierung und die umfassenden Auswertungsfunktionen wird die Produktion fit für die Herausforderungen der Zukunft –bei tetys finden Sie Ihren sicheren und nachhaltigen Begleiter auf diesem Weg!men kann der Mangel an Fachkräften sogar zur Chance werden, z. B. die eigene Produktionsplanung und damit auch die eigene Produktion auf das nächste Level zu heben.

Die industrielle Fertigung stellt Unternehmen vor zahlreiche Herausforderungen, insbesondere in Bezug auf Effizienz, Kostenoptimierung und Ressourcennutzung. Die Sortenfertigung ist eine bewährte Methode, um diese Aspekte gezielt zu verbessern. Dabei werden Produkte mit ähnlichen Eigenschaften und Produktionsanforderungen in aufeinanderfolgenden Chargen gefertigt, um Rüstzeiten und Materialverluste zu minimieren.

Merkmale unoptimierter Serienfertigung

In einer klassischen Serienfertigung werden unterschiedliche Produkte nacheinander produziert, ohne eine gezielte Abstimmung hinsichtlich Ähnlichkeit der Materialien oder Prozessanforderungen. Dies führt zu ineffizienten Abläufen, die sich in häufigen Rüstzeiten äußern, da Maschinen für jedes neue Produkt umgerüstet werden müssen, was Zeit und Kosten verursacht. Zudem entsteht ein hoher Materialverbrauch durch nicht optimierte Wechsel zwischen Produktarten. Längere Durchlaufzeiten sind ebenfalls ein Problem, da Verzögerungen durch Wartezeiten zwischen den Produktionschargen auftreten. Um auf Produktionsschwankungen zu reagieren, werden unnötig hohe Lagerbestände benötigt, was größere Pufferbestände erfordert.

Sortenfertigung: eigenschaftsverwandte Produkte miteinander planen

Im Gegensatz zur unkoordinierten Serienfertigung setzt die Sortenfertigung auf die Bündelung von Produkten mit ähnlichen Eigenschaften. Ziel ist es, möglichst lange Produktionsläufe ohne Maschinenwechsel zu ermöglichen. Die Vorteile dieser Strategie sind die Reduktion von Rüstkosten durch längere Produktionsintervalle innerhalb einer Sorte, eine effizientere Materialnutzung, da weniger Verluste beim Produktwechsel entstehen, geringere Produktionskosten durch optimierte Maschinenlaufzeiten und reduzierte Stillstandszeiten sowie eine höhere Flexibilität, da die Produktionsplanung auf Marktnachfrage und saisonale Schwankungen abgestimmt werden kann.

Die Schokoladenproduktion eignet sich hervorragend als Beispiel für eine optimierte Sortenfertigung. Hier lassen sich Produkte mit ähnlichen Rezepturen und Produktionsverfahren in Serien zusammenfassen, wodurch die gesamte Fertigung effizienter gestaltet werden kann.

Kriterien und deren Optimierungseffekte

Schokoladenprodukte können nach verschiedenen Kriterien in Gruppen zusammengefasst werden. Produkte mit ähnlicher Kakaobasis, wie Vollmilchschokolade, Zartbitterschokolade und weiße Schokolade, können gemeinsam produziert werden. Sorten mit Nüssen, Trockenfrüchten oder Karamell sollten ebenfalls gemeinsam produziert werden, um Produktionsumstellungen zu minimieren. Tafelschokolade, Riegel oder Pralinen haben unterschiedliche Anforderungen an Gießformen und Verpackung, und ähnliche Verpackungsgrößen und -materialien erleichtern die Logistik und reduzieren den Rüstaufwand. Neben den Produkteigenschaften können auch produktionstechnische Merkmale zur sortenbestimmten Optimierung herangezogen werden.
In unserem Beispiel, der Schokolade, kann zum Beispiel die Größe oder das Fassungsvermögen der verfügbaren Conchen als Planungsfaktor gewählt werden.

Durch die Sortenfertigung können mehrere Optimierungseffekte in der Schokoladenproduktion realisiert werden. Weniger Reinigungs- und Rüstzeiten sind besonders bei der Umstellung zwischen Produkten mit identischer Grundmasse minimal. Die Rohstoffnutzung wird optimiert, da die gleichen Zutaten in großen Mengen verarbeitet werden, wodurch Einkaufskosten sinken und Materialreste minimiert werden. Eine effiziente Lagerhaltung wird durch abgestimmte Produktionspläne ermöglicht, sodass Rohstoffe bedarfsgerecht bestellt und gelagert werden können. Erhöhte Maschinenlaufzeiten werden durch längere Produktionszyklen ohne Umrüstungen erreicht, was die Kapazitätsauslastung verbessert. Mit dem oben genannten Ansatz, dem Berücksichtigen der Conchengröße in unserem Schokoladebeispiel, findet sich hier als mögliche Optimierungsmaßnahme, die Losgröße in der Fertigung als Ein- oder Vielfaches des vorhandenen Conchenvolumens zu wählen.

Variantenfertigung (Komplexe Produkte): Pralinen

Während einfache Schokoladentafeln und Riegel relativ homogene Produktionsprozesse haben, sind Pralinen ein Beispiel für eine komplexere Variantenfertigung. Pralinen bestehen oft aus mehreren Schichten, Füllungen und Dekorationen, was eine differenzierte Planung erfordert. Dennoch können auch hier Effizienzgewinne durch die Sortenfertigung erzielt werden. Pralinen mit ähnlichen Füllungen werden gemeinsam produziert, und die Temperierung wird optimiert, indem Pralinen mit gleichen Schmelztemperaturen und Kühlzeiten in einer Serie gefertigt werden.

Softwaregestützte Fertigungsplanung

Die digitale Fertigungsplanung bietet erhebliche Vorteile gegenüber manuellen Planungsmethoden. Durch den Einsatz von Fekor können folgende Optimierungen erreicht werden: Die automatisierte Produktionsplanung nutzt intelligente Algorithmen, die die Produktionskapazitäten analysieren und den optimalen Fertigungsablauf steuern. Echtzeit-Überwachung ermöglicht die kontinuierliche Erfassung von Maschinen- und Materialdaten, um Engpässe frühzeitig zu identifizieren. Flexibilität bei Produktionsänderungen wird durch schnelle Anpassungen ohne große Umrüstverluste erreicht. Die Fehlerquote wird reduziert, da digitale Planung menschliche Planungsfehler minimiert und für eine optimale Ressourcennutzung sorgt.

Fekor ist eine unserer digitalen Lösungen, die die Produktionsplanung in der Fertigungsindustrie durch moderne Technologien optimiert. Durch den Einsatz von Softwarelösungen können Fertigungsprozesse effizienter geplant und gesteuert werden.

Artikelgruppenbewirtschaftung

Ein gutes Beispiel für eine etwas spezifischere Maßnahme zur Produktionsoptimierung mit Fekor ist die Artikelgruppenbewirtschaftung. Hiermit können Ihre Produkte bei der Planung anhand ihrer Eigenschaften in Gruppen zusammengefasst und gemeinsam geplant werden. Vorteile dieser Methode sind eine optimierte Lagerhaltung, da Rohstoffe und Halbfertigprodukte effizienter verwaltet werden. Ebenso erzielen Sie hierdurch leicht eine reduzierte Kapitalbindung da überschüssige Lagerbestände vermieden werden sowie eine verbesserte Produktionsauslastung, denn Maschinen und Arbeitskräfte werden gleichmäßiger ausgelastet.

Fazit

Die Sortenfertigung ist ein spannender Anwendungsfall für unsere Lösungen zur Optimierung der Fertigungsplanung, auch jenseits unseres Beispiels in der Schokoladenproduktion. Durch die gezielte Bündelung ähnlicher Produkte lassen sich Kosten reduzieren, Durchlaufzeiten verkürzen und Materialverluste minimieren. Digitale Werkzeuge wie Fekor und das tetys MES tragen dazu bei, diese Prozesse weiter zu optimieren und die Wettbewerbsfähigkeit Ihres Unternehmens zu steigern.erzusetzen. Wer heute die Weichen stellt, sichert sich langfristig einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil.

Stellen Sie sich vor, Sie gehen jeden Tag zur Arbeit und wissen, dass es an Ihnen und Ihrem Team liegt, ein komplexes System von Kräften und Entscheidungen in Gang zu halten. Es ist ein System, das aus Maschinen, Menschen, Material und Zeit besteht – ein System, das präzise, effizient und zuverlässig sein muss. Das ist der Alltag von Fertigungsplanern. Sie sind entscheidende Akteure hinter den Kulissen der Produktion, Problemlöser und Strategen, die den Takt des Tages für viele Mitarbeiter gestalten.

Die Aufgaben eines Fertigungsplaners sind anspruchsvoll und vielschichtig. Sie erfordern eine Mischung aus strategischem Denken, praktischer Problemlösungsfähigkeit und tiefem Verständnis für die Zusammenhänge innerhalb der Produktion. Der Fertigungsplaner sorgt dafür, dass alles reibungslos läuft –von der rechtzeitigen Lieferung von Rohmaterialien in Zusammenarbeit mit der Disposition bis hin zur termingerechten Fertigstellung des Endprodukts. Die Fertigungsplanung sorgt gemeinsam mit den Verantwortlichen der Produktion dafür, dass alle Zahnräder im Produktionsprozess ineinandergreifen, dass jeder Schritt durchdacht ist und dass jeder einzelne Teil des Ganzen zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist.

Allgemeine Aufgaben eines Fertigungsplaners

Die grundlegende Aufgabe eines Fertigungsplaners besteht darin, den Produktionsprozess so zu steuern, dass er sowohl effizient als auch kostenbewusst verläuft. Ein zentraler Aspekt ist dabei die Termintreue – die Sicherstellung, dass alle Produkte pünktlich fertiggestellt werden. Hierbei steht der Fertigungsplaner im engen Austausch mit dem Verkauf, dem Einkauf und der Logistik. Er sorgt zusammen mit den Werks- und Produktionsleitern dafür, dass die Produktionskapazitäten stets auf die Marktanforderungen angepasst sind.

Nicht nur der terminliche Aspekt entscheidet. Auch die Kostenoptimierung spielt eine integrale Rolle. Der Fertigungsplaner arbeitet kontinuierlich daran, den Produktionsprozess so effizient wie möglich zu gestalten, ohne dabei die Qualität zu gefährden. Auch der präzisen Bedarfsermittlung gilt stets ein Fokus: Welche Materialien werden in welcher Menge benötigt, um die Produktion am Laufen zu halten? Dabei gilt es, scharfe Vorhersagen zu treffen, um unnötig überhöhte Bestände zu vermeiden.

Spezifische tägliche Aufgaben

Der Tag eines Fertigungsplaners ist nie gleich, und oft kommen unvorhergesehene Aufgaben auf ihn zu. Ein zentrales Thema in seinem Alltag ist das Bestandsmanagement. Er überwacht regelmäßig die Bestände von Rohmaterialien, Halbfertigwaren und Fertigprodukten, um sicherzustellen, dass das augenblicklich benötigte Material für die Produktion stets vorhanden ist. Hier geht es nicht zuletzt darum, sowohl über Material zu verfügen als auch den Fluss des Materials zu überwachen und hier eventuelle Widerstände frühzeitig zu erkennen und zu eliminieren.

Ein weiteres wichtiges Thema ist die Bestimmung der Losgrößen. Diese Entscheidung beeinflusst, wie viele Produkte je Anlauf hergestellt werden. Größere Losgrößen können Produktionskosten senken, während kleinere Losgrößen mehr Flexibilität in andere Richtungen bieten. Der Fertigungsplaner findet hier den optimalen Kompromiss.

Kooperation mit anderen Abteilungen

Ein Fertigungsplaner arbeitet nicht isoliert. Vielmehr ist er auf enge Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen angewiesen. Insbesondere der Kontakt zum Shopfloor ist entscheidend. Hier zeigt sich, ob die Planung mit den realen Produktionsbedingungen harmoniert. Es werden Anpassungen vorgenommen, wenn unvorhergesehene Probleme auftreten oder Maschinen plötzlich nicht verfügbar sind.

Auch der Einkauf ist ein wichtiger Partner. Wenn Materialien fehlen oder verspätet geliefert werden, kann das die Produktion erheblich beeinträchtigen. In solchen Fällen ist es die Aufgabe des Fertigungsplaners, rasch Alternativen zu finden oder mit dem Einkauf Lösungen zu erarbeiten. Ebenso wichtig ist der Austausch mit dem Verkauf, um auf kurzfristige Änderungen in der Kundennachfrage reagieren zu können.

Die Personalabteilung spielt ebenfalls eine zentrale Rolle als Ansprechpartner der Produktionsplanung. Produktionsaufträge können kurzfristig verschoben werden und somit  zusätzliche Arbeitskräfte erforderlich machen. Auch hier arbeitet der Fertigungsplaner eng mit der Personalabteilung zusammen, um sicherzustellen, dass genügend qualifizierte Mitarbeiter zur Verfügung stehen. Das Management ist in strategischen Fragen der nächste Ansprechpartner, wenn es etwa um Investitionen in neue Maschinen oder Produktionskapazitäten geht. Hier stehen häufig Regeltermine mit der Unternehmensführung auf dem Programm in denen der Produktionsplaner mit gekonntem Reporting und Dashboarding einen effektiven Informationsfluss gewährleistet.

Herausforderungen im Alltag eines Fertigungsplaners

Der Alltag eines Fertigungsplaners ist geprägt von Unvorhersehbarkeit und schnellen Veränderungen. Plötzliche Änderungen in der Nachfrage oder im Produktionsprozess erfordern oft schnelle Anpassungen. Dies kann durch saisonale Schwankungen, besondere Feiertage oder unvorhergesehene Ereignisse bedingt sein. Der Fertigungsplaner muss flexibel bleiben und in der Lage sein, Lösungen zu finden, die den reibungslosen Ablauf sichern.

Ein häufiges Problem in der Fertigungsplanung sind Engpässe in der Produktion. Diese können durch verschiedene Faktoren entstehen, wie Maschinenstillstände, Materialknappheit oder Fachkräftemangel. Zur Lösung solcher Engpässe gibt es unterschiedliche Ansätze. Eine vorausschauende Wartung kann Maschinenausfälle minimieren, während alternative Lieferantenstrategien Materialengpässe reduzieren können. Auch eine flexible Personalplanung, die den kurzfristigen Einsatz zusätzlicher Arbeitskräfte ermöglicht, hilft, Produktionsausfälle zu vermeiden. Digitale Tools zur Engpassanalyse und Simulation ermöglichen zudem eine frühzeitige Erkennung potenzieller Probleme, sodass geeignete Maßnahmen rechtzeitig ergriffen werden können.

Ein weiteres Feld der ständigen Herausforderung ergibt sich aus der Balance zwischen Kosten und Termintreue. Der Fertigungsplaner steht oft vor der schwierigen Aufgabe, zwischen einem effizienten Produktionsprozess und der Notwendigkeit, alle Aufträge termingerecht zu liefern, zu entscheiden. Die richtige Wahl zwischen Kompromissen ist in vielen Fällen entscheidend für den Erfolg.

Die Werkzeuge eines Fertigungsplaners

Die Arbeit eines Fertigungsplaners wird heute durch eine Vielzahl moderner Werkzeuge unterstützt, die seine Aufgaben effizienter gestalten. Die Zeiten, in denen alle Planungen mit Papier und Stift gemacht wurden, sind weitgehend vorbei. Heutzutage kommen digitale Produktionsplanungssoftware sowie Manufacturing Execution Systeme (MES) zum Einsatz. Diese Softwarelösungen erlauben es dem Planer, Bestände in Echtzeit zu überwachen, die Fertigung effizient zu steuern und auf Veränderungen schnell zu reagieren. Sie ermöglichen eine präzise Abstimmung zwischen den verschiedenen Abteilungen, machen Engpässe frühzeitig erkennbar und gewährleisten so eine reibungslose Produktion.

Durch die Nutzung von FEKOR, dem PPS-System von tetys, wird es möglich, solide und umsetzbare Produktionspläne zu erstellen, die ohne ständige Anpassungen und hektische Nachbesserungen auskommen. Die Lösung steigert nicht nur die Planungsgenauigkeit, sondern erhöht auch den Service-Level, reduziert Rüstkosten und trägt so zur Optimierung der gesamten Produktionskette bei. Die integrierten Funktionen zur frühzeitigen Identifikation von Problemen und die Möglichkeit, stets die richtigen Informationen parat zu haben, schaffen die Grundlage für eine stressfreie und effiziente Arbeitsweise. Mit FEKOR können Produktionsplaner ihre Arbeitsabläufe optimieren und sicherstellen, dass sie nichts übersehen – eine wertvolle Unterstützung, um auch in komplexen Produktionsumgebungen den Überblick zu behalten.

Fertigungsplanung: vielseitiges Einsatzprofil – unsere Lösungen halten mit

Der Fertigungsplaner ist der versteckte Architekt hinter der Produktion. Er sorgt dafür, dass das komplexe System der Fertigung funktioniert, indem er Ressourcen koordiniert, Bestände überwacht und die Produktion effizient steuert. Ohne seinen kontinuierlichen Einsatz, seine Planung und seine Anpassungsfähigkeit würde die Produktion ins Stocken geraten. Es ist ein Beruf, der nicht nur technisches Wissen, sondern auch Kommunikations- und Problemlösungsfähigkeiten erfordert – und der immer ein wenig im Hintergrund bleibt, während die Produktion reibungslos abläuft.

Neben FEKOR ermöglicht auch unser tetys MES eine erhebliche Reduktion von Planungsaufwänden. Hier ist der Planer durch die multiple Erfassung von Prozesswerten jederzeit über den aktuellen Stand der Produktion informiert und kann auf Veränderungen sofort reagieren. Und falls Ihnen der Schritt zu einer umfassenden Softwareeinführung in Ihrem Unternehmen für den Moment noch zu entfernt scheint: Ihnen steht das Prozess- und Planungs-Know-How unserer Experten nicht nur über unsere Softwareprodukte zur Verfügung. Gerne erarbeitet unser Team mit Ihnen in unserer tetys Optimierungswerkstatt zunächst eine grundlegende Strategie, die auf Ihre Prozesse zugeschnitten ist. Oder Sie werfen einen Blick auf unser neues tetys planning flex Modell.rzusetzen. Wer heute die Weichen stellt, sichert sich langfristig einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil.

Ausbau der ganzheitlichen Shopfloor-Lösung unter neuer Bezeichnung tetys

Pressemitteilung – Aachen, 4. Januar 2021

Zum 1.1.2021 haben die beiden Aachener Unternehmen die Fusion und Umfirmierung zur neuen tetys GmbH & Co. KG erfolgreich abgeschlossen. Das Geschäft soll nun mit den jetzigen und weiteren potenziellen Kunden gemeinsam weiter ausgebaut werden. Die bisherigen Ansprechpartner und die Services bleiben für Kunden und Partner bestehen.

tetys ermöglicht produzierenden Unternehmen, sich mit hoher Dynamik und Flexibilität auf neue Randbedingungen einzustellen und die geänderte Planung innerhalb von Minuten bis auf die Werksebene und an jede einzelne Maschine zu kommunizieren. Es vereint Feinplanung, MES, BDE, produktionsbegleitende Qualitätssicherung, Materialwirtschaft und alle anderen die Produktion betreffenden Arbeitsbereiche in einem einheitlichen, durchgängigen System. Dieses übergreifende, ganzheitliche Konzept greift die drei Standbeine der beiden Firmen auf: Planung, Shopfloor Erfassung und – mit Blick auf die Zukunft – das Thema Intelligence. Letzteres fokussiert auf zukunftsorientierte Lösungen in der Produktion.

Dieser umfassende Ansatz bietet Ihnen die größtmögliche Flexibilität bei der Wahl der Lösungselemente. Beide Systeme sind modular aufgebaut, um genau auf die jeweiligen Bedürfnisse angepasst werden zu können. Dies macht auch Janina Keuters als neue geschäftsführende Gesellschafterin und ehemalige Geschäftsführerin der FLS noch einmal klar:

„Bei dem Zusammenschluss der beiden Unternehmen behalten die bestehenden und potenziellen Kunden und Partner immer die höchste Priorität. Wir bauen mit diesem Schritt unsere jahrelange Zusammenarbeit weiter aus und gewährleisten so die Erweiterung unserer Portfolios. Gemeinsam verbinden wir mit tetys unsere Systeme zu einer homogenen Lösung für den kompletten Shopfloor. Viele Kunden haben bisher bereits beide Systeme parallel genutzt und profitieren nun von diesem Schritt.“

Das GRP Manufacturing Execution System und das FEKOR System von FLS gehören mit ihren über 40 Jahren Erfahrung zu den führenden Softwarelösungen für Industrie 4.0. Die mehrfach ausgezeichneten Systeme stehen für umfassende Qualitäts- und Produktionsmanagement-Expertise im industriellen Fertigungsumfeld.

Weitere Informationen unter www.tetys.de

Ansprechpartner für die Presse

tetys GmbH & Co. KG
Marina Henkelmann
Tel. +49 241 88930 26
E-Mail: marina.henkelmann@tetys.de

Über tetys
Die tetys GmbH & Co. KG bietet die durchgängige, einheitliche Lösung für alle Facetten des Shop Floor Managements. Sie gewährleistet die vollständige Durchgängigkeit aller Auftrags- und Produktionsdaten zwischen Feinplanung, Manufacturing Execution und Betriebsdatenerfassung. Das tetys System ermöglicht dadurch produzierenden Unternehmen, sich mit hoher Dynamik und Flexibilität auf neue Randbedingungen einzustellen und die geänderte Planung innerhalb von Minuten bis auf die Werksebene und an jede einzelne Maschine zu kommunizieren. Es vereint Feinplanung, MES, BDE, produktionsbegleitende Qualitätssicherung, Materialwirtschaft und alle anderen die Produktion betreffenden Arbeitsbereiche in einem einheitlichen, durchgängigen System. Das familiengeführte mittelständische Unternehmen sitzt in Aachen nah am Zentrum der Innovationsforschung. Hier entstanden 1979 aus dem IKV der RWTH Aachen die beiden Firmen GRP und FLS, die 2021 zur tetys GmbH & Co. KG fusionierten. Das übergreifende, ganzheitliche Konzept wird bei führenden Unternehmen wie Eaton Industries, Georg Fischer, Warema, Geberit, MöllerTech, oder Bataillard eingesetzt.

GRP und FLS
GRP und FLS wurden im Jahr 1979 in Aachen gegründet. Das Kernprodukt von FLS ist die Feinplanungssoftware FEKOR für die Fertigungskoordinierung, die zusätzlich die gesamte Materialwirtschaft innerhalb der Produktion abdeckt. GRP ist auf Manufacturing Execution Systeme (MES) in der Fertigungsindustrie fokussiert. Um die Expertise der beiden Bereiche noch stärker zu verbinden, wird seit 2016 alles aus einer Hand angeboten. Als Doppelspitze führten Manfred Keuters, Geschäftsführer der GRP, und Janina Keuters, Geschäftsführerin der FLS, beide Unternehmen in die Zukunft.

Ein erstes Ergebnis des Zusammenwachsens von FLS und GRP war das Verschmelzen der Softwareprodukte “FEKOR“ und „GRP-MES“ zur Software-Suite „tetys“. Sie vereint die Planung mit der Datenerfassung auf der Shopfloor-Ebene und bereitet den Weg für die vernetzte, intelligente und sich selbst optimierende Produktion in einer zunehmend digitaler werdenden Fertigungsumgebung.

Zu den Kunden beider Unternehmen zählen zahlreiche Firmen der Kunststoff-, Nahrungsmittel-, Automobilzulieferer- sowie der Metallindustrie, wie zum Beispiel Eaton, Geberit, HEWI, P&G oder Warema.zu heben.